Krupp-Gürtel Essen

Essens neue Seite – Der Krupp-Gürtel, ein PPP-Projekt der Stadt Essen und der ThyssenKrupp RealEstate GmbH, wird seit dem Rahmenplan 2001 durch die richtigen strategischen Setzungen in weniger als 10 Jahren erfolgreich entwickelt.

2014 folgt für das 55 ha große Quartier Krupp-Gürtel Nord nun die Fortschreibung durch einen Masterplan – breiter Nutzungsmix und ein anspruchsvoller Städtebau mit einer Lösung für den IKEA-Standort in Essen.

MPM Neuer Stadtteil

Rahmenplanung

Einstimmig beschließt im Jahr 2002 der Rat der Stadt Essen den Rahmenplan zur Entwicklung des 260 ha großen ehemaligen kruppschen Industriegeländes. Damit ist der Grundstein für eine PPP-Kooperation bis heute gelegt. Die Stadt Essen und die ThyssenKrupp Real Estate (vormals ThyssenKrupp Immobilien) konzipieren gemeinsam und mit wichtigen Akteuren der Stadt − hier z.B. der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) − die Urbanisierung dieser riesigen Konversionsfläche mit seinen besonderen Potenzialen mitten im Stadtraum.

Konzeptbeitrag Stahm Architekten Wettbewerb 2001 und Rahmenplan 2002
Das Konzept unserer Entwicklungsstrategie: Den Krupp-Gürtel als eine große Identität erhalten. Mit einem zentralen, 25 ha großen Krupp-Park den Identitätswandel initialisieren lassen. Mit den Bodenaltlasten den Krupp-Park modellieren. Den Krupp-Gürtel parallel als Marke aufbauen. So steigt der Wert der umliegenden Flächen. Der Kernbereich mit Innenstadt-Nähe entwickelt sich schrittweise als Standort mit besten Lagen. Urbane Nutzungen verdichten sich im Umfeld. Benachbarte Wohnlagen werden aufgewertet.

2006 werden die Erwartungen bestätigt und übertroffen durch die Entscheidung der ThyssenKrupp AG, seine diversen Management- und Verwaltungseinheiten auf dem Krupp-Gürtel offen und modern zu bündeln, dem ThyssenKrupp Quartier.

Masterplan Krupp-Gürtel Nord

Technologisch orientierte Wirtschaftsunternehmen suchen in der Stadt Essen Entwicklungsflächen. Zusammen mit neuen Wohn- und Büroadressen werden die nachgefragten GI-Flächen als ein städtisch vernetztes Quartier konzipiert. Dieser neue "Nordkopf" des Krupp-Parks unterstützt die Aufwertung des Essener Westens und partizipiert gleichzeitig daran.

Durch die Verlagerung IKEAs in das neue Quartier, die mit unserer Unterstützung und Beratung gelingt, entsteht ein dreifacher Nutzen: IKEAs neue Raum- und Flächenansprüche sind gelöst! Das Projekt wird zum Motor der Quartiersentwicklung. Der innerstädtische IKEA-Standort wird für eine Arrondierung der Innenstadt frei.

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Zahlen und Fakten

  • Aufgabe: Konversion Industriebrache
  • Ort:  Essen
  • Jahr: 2000-2014
  • Dimension: 260 ha
  • Auftraggeber: Stadt Essen, ThyssenKrupp Real Estate GmbH

Projektphasen

  • 2000-2001: Wettbewerb 1. Preis
  • 2001: Moderation Konsensphase für Leitbild und Planungsparameter
  • 2001-2002: Erstellung Rahmenplan in ARGE
  • 2005-2006: Vorbereitung Wettbewerb ThyssenKrupp Headquartier
  • 2013-2014: Masterplanung für nördliches Modul

Teilprojekte

  • Wettbewerb Rahmenplan (1. Preis)
  • Wettbewerb Krupp-Quartier
  • Masterplan Krupp-Gürtel Nord

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