Westfalenhütte Dortmund

Promotoren und Attraktoren – Die Westfalenhütte, ein PPP-Projekt der Stadt Dortmund, der ThyssenKrupp Real Estate GmbH und der RAG Montan Immobilen zur Revitalisierung für neue industrielle Nutzungen, zur Umsetzung übergeordneter Vernetzungsziele und zur Aufwertung des nördlichen Ruhrgebiets.

MPM Neues Industriequartier

Erste entscheidende Tat auf dem Weg zur neuen Westfalenhütte ist die Betrachtung als Gesamtprojekt mit 80% GI-Kern + 20% Park-Schale.

Dieser lineare Park ist die ausgelagerte Summe der unversiegelten Flächen des Kerngebiets, zusammengefasst entlang der ICE-Strecke. Er integriert das Boden- und Regenwassermanagement, vernetzt Freiräume, und liefert von ruhigen über sportive bis zu ökologischen Komponenten ein breites Spektrum an Freizeitqualität.

An der Peripherie werden vier thematische Entwicklungsmotoren plaziert, die Nutzungen sind teils marktrelevant (hohe Nachfrage), teils entwicklungsrelevant (gefördert). Zwei den Kern kreuzende Hauptstraßen verbinden diese Pole: Springorumallee und 24-Hours-Drive. Entlang dieser Spannungsbögen wird die Strukturveränderung modulweise entwickelt.

Promotoren werden an den Kopfenden der Wasserachse Springorumallee als Magnete initiiert: die Internationale-Schule in der ehemaligen Hoeschverwaltung und das Kompetenzzentrum Logistik im ehemaligen Tor-4-Bereich.

Attraktoren werden an den Kopfenden des neuen 24-Hours-Drive als Magnete positioniert: das Trendsportzentrum an der Bornstraße mit Einbindung des 20%-Parks und ein FactoryOutletCenter an der Brackeler Straße.

Zahlen und Fakten

  • Aufgabe: Städtische Industriquartier / Revitalisierung
  • Ort: Dortmund
  • Jahr: 2006-2014
  • Dimension: 450 ha
  • Auftraggeber: PPP Kooperation Stadt Dortmund und ThyssenKrupp Real Estate

Teilprojekte

  • Wettbewerb (1.Preis)
  • Grüner Ring
  • Bebauungsplan Sinterfläche

 Zu den Teilprojekten der Westfalenhütte

Leistungen

  • Rahmenplan mit PPP-Koordination 2006-2008
  • Moderation Projektbüro und Lenkungsgruppe
  • Moderation operativer Facharbeitsgruppen Stadt / Fachplaner / Flächeneigentümer TKRE und TKS zu
  • 1.) Verkehr, Erschließung und Bodenmanagemen
  • 2.) Umwelt und Planungsrecht
  • 3.) Nutzungsentwicklung und Städtebau
  • Entwicklung Gesamtbudget Kosten der Herstellung und Aufbereitung zur Feststellung von Kostenteilungsschlüsseln
  • Vorbereitung Städtebaulicher Rahmenvertrag
  • Herbeiführen von politischem Konsens und Ratsbeschluss
  • Freiraumplanung
  • Bauleitplanung